Digitale Vorbilder: Ganz oder gar nicht?!

Digitale Vorbilder: Ganz oder gar nicht?!

Digitale Vorbilder werden heutzutage überall gebraucht! Kaum eine Branche kommt ohne sie aus. Doch wer ist das eigentlich und was machen die anders? Zählt jeder Einzelne von uns vielleicht auch schon zu den digitalen Vorbildern, weiß es nur noch nicht?

Auch uns, als Servicedienstleister für innovativen Kundendialog, treibt das Thema Digitalisierung tagtäglich an. Deshalb fragen wir in unserer Interviewreihe “Digitale Vorbilder” unsere Kollegen und Kolleginnen, was sie zum digitalen Vorbild macht, wie sie die Digitalisierung meistern und was uns alle erwartet.

Stefan Glaubrecht, Leiter Finanzen & Controlling der TAS AG und unser Innovationsmanager, hat uns nicht nur seinen papierlosen Schreibtisch gezeigt, sondern uns auch verraten, dass so einiges ohne Digitalisierung nicht funktioniert. “Ganz oder gar nicht” zählt aber auch für ihn als digitales Vorbild nicht – es gibt einen gesunden Mittelweg.

 

Stefan, welche Webseiten checkst du morgens als erstes?

Stefan: t3n.de und wiwo.de. Dennoch läuft bei mir morgens meist auch schön analog das ARD/ZDF Morgenmagazin.

 

Inwiefern hat die Digitalisierung dich in deinem Job bisher am meisten beeinflusst?

Die Digitalisierung hat sogar dafür gesorgt, dass ich den Job überhaupt so machen kann, wie ich ihn jetzt mache. Big Data und Business Intelligence sind ohne Digitalisierung gar nicht denkbar.

 

Welcher Trend wird unsere Branche in Zukunft am stärksten beeinflussen?

Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren einen starken Einfluss auf unsere tägliche Arbeit haben. So stehen Kundenberatern intelligente digitale Assistenten zur Seite, die beim Service am Kunden unterstützen werden. Bevor Kunden überhaupt Kontakt mit einem Unternehmen aufnehmen, wird die KI schon den wahrscheinlichen Grund der Kontaktaufnahme wissen und alle erforderlichen Informationen aufbereiten.

 

Wie gehst du mit der täglichen E-Mail-Flut um?

Ich versuche meine Kollegen zu überzeugen, dass sie Aufgaben nicht per E-Mail formulieren, sondern mir gleich eine Aufgabe in Wunderlist (Anm. d. Verf.: unsere digitale To-Do-Liste) einstellen, dass Mails mit großen Verteilern vielleicht besser in einem Intranet Post aufgehoben sind und dass ein kurzer Griff zum Hörer, ein Gang ins Nachbarbüro oder ein Chat im Intranet oftmals eine bessere Alternative zur E-Mail sind.

 

Was sind Deine persönlichen Produktivitätskiller?

Multitasking.

 

Welche Tools oder Gadgets sind für dich unverzichtbar – beruflich und privat?

Privat nutze ich Google mit den Diensten wie Gmail, Keep, Drive, Calender, Maps usw.
Beruflich Wunderlist und meinen Zeitmesswürfel ZEI. Immer mehr auch unser Intranet TASNET, Sharepoint und die Office 365 Suite mit zahlreichen Apps, die wir aber alle noch viel zu wenig nutzen.

 

Wofür ist dein Smartphone am meisten im Einsatz?

Oje, wo soll ich da anfangen?

Fotografieren, Bildbearbeitung und für den Bilder-Blog Upload – WhatsApp – Google Maps – Strava für Ausdauersport – SpielerPlus zur Organisation des Basketballteams in dem ich spiele – Komoot, um bei Outdooraktivitäten Routen zu finden – NeuroNation zur Stärkung kognitiver Fähigkeiten – ARD Mediathek für Morgenmagazin früh im Bad und Tagesschau abends im Bad – TuneIn zum Radiohören – Youtube für meine abonnierten Channels – AmazonMusic zum Musikhören – Finanzblick um meine Finanzen im Überblick zu behalten – Kicker für die Fußballergebnisse in der Bundesliga und WM – Wunderlist für private und berufliche Aufgaben und PowerBi für die Kennzahlen zwischendurch 😊

 

Du darfst einen Tag in dem Unternehmen deiner Wahl arbeiten, welches ist es und warum?

Google. Weil es für mich eines der innovativsten Unternehmen der Welt ist.

 

Und mit wem würdest du am liebsten mal zusammen arbeiten?

Mit Jean-Luc Picard.

 

Immer online oder Digital Detox in Bett und Urlaub?

Digital Detox im Bett. Im Urlaub ist meine Smartphone immer dabei.

 

E-Reader oder Print?

Print.

 

Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

Infografik: Gute Geschichten erzählen mit komplexen Daten! (zum Buch)

 

Und zum Schluss dein Tipp für alle, die sich mit der Digitalisierung in Beruf- und Privatleben schwer tun:

Mein Tipp ist: Lassen Sie sich von Kollegen und Freunden inspirieren. Holen Sie sich von ihnen Hilfe und lassen Sie sich zeigen, wie viele tolle Tools das Leben vereinfachen können.

 

Vielen Dank für das Interview, Stefan! Google wird dich definitiv zurück geben müssen.

Sie haben Fragen oder möchten noch mehr über Stefan Glaubrecht erfahren? Vernetzen Sie sich mit Ihm auf Xing oder nehmen Sie hier Kontakt auf.

 

Stefan Glaubrecht

Leiter Finanzen & Controlling

TASianer seit 2001 und digitales Vorbild für effektive Prozesse, innovative Tools, Apps & Gadgets

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Wagner-Geyer. Vernetzen Sie sich mit Nicole auf Facebook, Xing, Twitter und Google+ - oder schreiben Sie ihr einfach eine E-Mail.